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| 16.08.2009: Bericht vom Krombach-Hero | |||||||
| Von meinem Vereinskollegen Hans Jürgen Hajek habe ich
vom 1. Krombach-Hero erfahren, einem Triathlon, 0,5 20 5
und ich habe mich spontan entschlossen, dort teilzunehmen. Die geplante
Bergtour, (der Jubiläumsgrat) musste wegen Gewittergefahr
ausfallen. Ausgangspunkt war die Großsporthalle in Driedorf. Dort habe ich Hans-Jürgen und Jutta überrascht, denn ich habe nicht gesagt, dass ich komme. Die Meldegebühr von 12 € für eine solche Veranstaltung ist sicherlich äußerst günstig. Es waren nach meiner Meinung schon sehr viele Triathleten dabei, alle hervorragend ausgestattet. Man sah viele sehr gute Rennräder, nur einige wenige Mountain-Bikes bzw. Trekking-Räder. Sehr viele Teilnehmer mit spez. Triathlon-Badeanzügen, spez. Helme mit Spoiler etc. Hans-Jürgen und ich dachten, na ja, bei so vielen Profis werden wir dann irgendwie am Ende ankommen. Nach der Wettkampfbesprechung ging es dann mit dem Rad zur Krombachtalsperre. Es mussten 500m Schwimmstrecke zurückgelegt werden. Ich stand mit einigen wenigen ohne Neo am Start. Es war ein Dreieckskurs um 2 Bojen herum zu absolvieren. Jedem Starter wurde die Startnummer auf die Oberarme geschrieben und nun standen 125 Schwimmer am Ufer und warteten auf den Startschuss. Die Wassertemperatur betrug 21°. Es war ein ganz schönes Gewimmel von Leuten und man hat auch den ein oder anderen Schlag versetzt bekommen. Wir standen mit ca. 130 oder mehr Leuten am Ufer. Nach dem Startschuss stürzten sich alle in die Fluten und los ging es im Pulk zur ersten Boje. Die schnellen Schwimmer waren alle vorneweg und ich war die ganze Zeit mit ca. 10 Leuten zusammen, die alle das gleiche Tempo geschwommen sind. Es war eigentlich ein sehr schönes Gefühl in einem solchen Pulk mitzuschwimmen. Ein paar Fußtritte hat man abbekommen, aber ok. Ich kann eben nur Brustschwimmen und entsprechend schlecht war auch meine Schwimmzeit. 13.20 92. Platz. Wir waren sicherlich nicht die letzten, die aus dem Wasser kamen. Nun ging es zur Wechselzone und zum Radfahren. Da ich kein eigenes Rennrad habe, hat mir mein Vereinskamerad Marko Strott von abgehts09 freundlicherweise sein hochwertiges Triathlonrad ausgeliehen. Jetzt war ich natürlich sehr gut ausgestattet und man konnte so richtig schön Tempo fahren, weitaus schneller als mit dem Mountain-Bike und so sind die 20 KM sehr schnell vorbeigeflogen. Ein Rundkurs mit 2 heftigen Steigungen musste 3x durchfahren werden. Hier war ich schon wesentlich schneller als beim Schwimmen, 48:12 48.Platz. Also nun noch zum Laufen, schnell gewechselt und die 5 KM wurden abgespult. Es war sehr bergig und auch drückend heiß. Aber es lief eigentlich ganz gut. 25.48 50.Platz und so kam ich in der Zeit von 1.27.20 als 59.Gesamt ins Ziel. Ich war für mein Teil sehr zufrieden. Hans-Jürgen war mit seinem Mountain-Bike unterwegs, da hat man natürlich einen großen Nachteil gegenüber den Rennrädern, denn der Rollwiderstand ist wesentlich größer. Auch die Laufstrecke mit der enormen Steigung und die Hitze machten Hans-Jürgen zu schaffen. Normalerweise ist er wesentlich schneller und so kam er in der Zeit von 1.44.32 ins Ziel. Es war eine sehr schöne und gut organisierte Veranstaltung und wir sind inzwischen beide vom Triathlon infiziert. Das Problem Schwimmen müssen wir halt noch in Griff bekommen. Im übrigen ist der Westerwald immer einen Ausflug wert, gerade die sehr idyllische Umgebung der Krombachtalsperre oder auch der anderen Seen haben einen sehr großen Erholungswert und sind nicht so überlaufen. Meine Gesamtzeit war 1.27.20 13,2 Schwimmen, 48,12 Rad und 25,48 Lauf Lothar Fritz |
Wir haben uns durch unseren gemeinsamen Bekannten Heinz zusammengefunden und eine 4er Marathonstaffel gebildet. Michal Hammes, Lutz Böttcher, Heinz Unbehaun und Lothar Fritz.
Für mich war es die erste Marathonstaffel überhaupt, die anderen 3 waren schon öfters dabei und haben die entsprechende Erfahrung. Wir waren einheitlich mit gelben Arque-Shirts ausgestattet und gingen als Team „Arque-Kelkheim“ an den Start.
Unser Ziel war auf jeden Fall unter 3 Std. Ich wusste, es wird sehr hart werden, denn man muß kurze Strecken sehr schnell laufen und ich bin nur längere Strecken gewöhnt. Deshalb hatte ich schon ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch. Dann sind wir am 23.5. Samstag nachmittags bei bestem Sommerwetter und viel Sonnenschein nach Uelversheim, einem kleinen verträumten Weinort in Rheinhessen, südlich von Nierstein gefahren.
Um 17 Uhr war Start und wir waren bereits um 16 Uhr vor Ort. Was mich verwundert hat war, dass kaum Läufer da waren, wie bei anderen Veranstaltungen. Und es war leider eine sehr geringe Beteiligung. Nur 18 Teams gingen an den Start. Wir holten die Startunterlagen ab, der Wettkampf war sehr preiswert, nur 25 € Beitrag für jedes Team. Das bei der einer sehr guten Organisation und Verpflegung..
Dann liefen wir schon einmal zum ersten Aufwärmen die 1500 m Runde ab. Sie geht mitten durch das kleine Weindorf und hat auch zwei Steigungen dabei. Um 17 Uhr ging es dann los und Michael, unser stärkster Läufer hatte den schwierigsten Teil übernommen, denn die 1. Runde musste 13/4 mal durchlaufen werden, dann kamen Lutz, Heinz und ich sollte den Schlussläufer machen.So lief dann abwechselnd jeder seine Runde von 1500m mit hohem Tempo durch. Insgesamt sieben mal mit jeweils ca. 18 min Erholungspause, also eine Art Intervalltraining unter Wettkampfbedingungen.Michael lief die Runden in Zeiten von ca. 5.20-5.30min, Heinz, Lutz und ich liefen um die 6 min. bis 6.20.
Der Lauf hat Spaß gemacht, teilweise haben die Zuschauer in den Gärten gesessen, haben gegrillt und man wurde ständig angefeuert. Es war insgesamt sehr kurzweilig. Es wäre halt schöner, wenn mehr Läufer dabei gewesen wären. Wir standen oder saßen oder lagen an der Wechselzone und man hat sich gegenseitig angefeuert. Es war eine tolle Stimmung, es gab jede Menge Verpflegung: Cola, Tee, Iso, Wasser, Bananen, Äpfel, etc.
Sehr spannend war der Wettkampf um den Gesamtsieg , die Hechtsheimer und ein Jugendteam der Rennschnecken haben sich einen packenden Zweikampf an der Spitze geliefert, schließlich haben die Rennschnecken gewonnen, in einer Zeit von ca. 2.30.
Wir lagen zuerst auf dem 7. Platz, sind dann aber auf den 8. Platz zurückgefallen und haben aber durch konstante Rundenzeiten diesen Platz festigen können.Nachdem ich als Schlussläufer die letzte Runde gelaufen bin, sind wir dann alle Vier von der Wechselzone zum Ziel ca. 200m gelaufen mit einer Endzeit von 2.51.57.
Da waren wir natürlich alle sehr stolz und zufrieden, schließlich stellten wir mit einem Gesamtalter von 225 Jahren das älteste Team. Den Streckenrekord hält Waldstraße Wiesbaden mit 2.10 h.
Klar, dass wir nach dem Duschen noch einige schöne Weißbier getrunken haben. Bei der Siegerehrung erhielt jeder Läufer eine Flasche Wein und eine Urkunde.
Abschließend möchte ich sagen, dass es eine sehr schöne Veranstaltung war, die aber eine größere Beteiligung verdient hätte. Früher waren Teams von Eppstein, Hattersheim, Passtschon und weiteren großen Vereinen dabei, aber diesmal war die Beteiligung wirklich sehr dünn. Aber es hat uns als Team viel Spaß gemacht und vermutlich wird auch im kommenden Jahr Arque-Kelkheim wieder am Start sein.
24.5.09 Lothar Fritz
Wer eine Marathonreise tut, hat auch was zu
erzählen
New York City Marathon 2008.
Aus Zeitgründen habe ich zwei geplante Reisen miteinander verbunden. So kam unsere Tochter endlich zu ihrer Konfi-Reise und ich konnte mir den Wunsch New York City Marathon erfüllen. Nachdem ich bereits vielfach den 1. Sonntag im November am TV verbracht hatte, stand 2007 fest, ein Jahr später in New York an den Start zu gehen. Aufgrund der guten Marathonzeit, erzielt in Frankfurt 2007, stand einer direkten Qualifikation nichts mehr im Wege. Somit konnte ich, frei von allen Reiseveranstaltern, eine Individualreise planen. Getreu dem Motto, der frühe Vogel fängt den Wurm, waren die wichtigsten Dinge bereits Anfang des Jahres erledigt, stressfreier Direktflug und (für New York preiswertes) Hotel gebucht sowie die Anmeldebestätigung für den Marathon "im Sack".
Für die eigentliche Reise und Planung der Sightseeing Tour war weitgehend meine Tochter zuständig. Das restliche Rahmenprogramm war mit Shopping gut gefüllt.
Die läuferische Marathonvorbereitung war aufgrund einer langen mit diversen Triathlonversuchen gespickten Saison nicht unproblematisch und immer wieder von muskulären Problemen geprägt. Noch nicht einmal die lockeren Joggingtouren zum Abschluss im Central Park waren frei von kleinen "Zipperlein's".
Auch 4 straffe Tage Sightseeing mit den Highlights Rockefeller Center, Museum of the Modern Art, Lower Manhatten, Staaten Island, Midtown Manhatten und Central Park mit vielen Kilometern Fußmarsch pro Tag hatten deutliche Spuren in den Beinen hinterlassen. Zudem ließen sich bei Shoppen wegen des fallenden Eurokurs auch nicht nur Schnäppchen an Land ziehen - anyway.
Für den Samstag war aber, abgesehen von der Treffpunkt-Begehung, Packen, Power-Relaxen mit viel Beinpflege, nur noch die Nudelparty im legendären "Tavern on the Green-Restaurant in der Nähe des Ziels im Central Park angesagt.
Dieses Event für schätzungsweise 20.000 Leute, natürlich typisch amerikanisch aufgezogen, hatten die NYRR(New York Road Runners) gut im Griff. Es gab viel und gut Angerichtetes, allerdings auch für viel Geld (25 $ für Gäste). Den Abschluß und die richtige Einstimmung auf den Marathon bildete dann ein riesiges, fast 20 minütiges Feuerwerk.
Obwohl dies bereits mein 14. Marathon sein sollte, war die Nacht vor Aufregung doch sehr kurz. Aber das ist eben der Kitzel der individuellen Planung. Wer bereits in New York am Start war weiß, dass 1-2 Stunden weniger Wartezeit in Fort Wadsworth in morgendlicher Kälte (4°C ohne Sonne) bedeuten. Alles hat bestens funktioniert und die vorletzte Fähre anstatt des eigentlich vorgeschriebenen Busses zu nehmen, war die richtige Entscheidung. Die Fähren sind riesengroß und keiner kontrolliert die Mengen von Läufern.
In dieser verbleibenden letzten Stunde habe ich dann versucht, so gut es geht, warm zu bleiben und es tunlichst sein lassen, auch nur eines der Kleidungsstücke, die später Bedürftigen zu gute kommen, abzulegen. Die dann steigende Sonne hat uns kurz vor dem Start noch etwas erwärmt. Aufgrund der Startnummergruppe blieb es mir leider versagt über die längste der insgesamt 5 Brücken, die Verrazano Narrows Bridge zu laufen. Leider musste ich die untere schattige und windige Passage nehmen. Auch von der Startzeremonie hat man da unten nur wenig mitbekommen.
Dadurch konnte ich mich aber viel besser auf mich, meine Kleidung und den Start konzentrieren. Sobald der nächste Wohlfühlgrad erreicht war, habe ich gleich begonnen, mich wie eine Zwiebel zu schälen (Mütze, Handschuhe, 1.+2.Shirt) und war dann ab km 12 in gewohnter Läuferkleidung unterwegs.
Bereits ab Meile 4 war in Brooklyn Genuss pur angesagt, viele Zuschauer, ein bestimmt 50-stimmmiger Kirchenchor, dann Queensboro Bridge, an der mich meine Tochter leider um 2 Minuten verpasst hat, 1.Avenue, Harlem, Upper Eastside und zum Schluß der Central Park. Nur in den kurzen Passagen von Queens (holprige Wege), kurz vor und in der Bronx war es nicht so prickelnd. Das hat man aber bei fast keinem Stadtmarathon, dass die gesamte Strecke von Zuschauern gesäumt ist.
Am Ende, wie geplant das Foto-Shooting am Eingang zum Central Park und der einmalig prickelnde Zieleinlauf nach 2:53:47 h.
Auch die nackten Zahlen im Nachhinein betrachtet, sind zufriedenstellend:
Gesamtplatz 559, Altersklasse 96., 13. unter den deutschen Läufern und das bei insgesamt 37874 Finishern.
Wenn dieser Lauf nicht mit einer so aufwendigen Anreise und nicht unerheblichen Kosten verbunden wäre, könnte man sagen – eine Wiederholung lohnt sich immer.
Aber als einmaliges Event würde ich es jedem "Laufverrückten" empfehlen.
Uwe Martin, 04.11.08
Ausflug der Läufer der TuS-Hornau nach Jena/Thüringen
Die Läuferinnen und Läufer der TuS Hornau/Abteilung Langlauf machten sich am
Wochenende vom 17.-19. Oktober zu ihrem diesjährigen Sportausflug nach Jena
auf.
Damit wurde eine Tradition fortgesetzt, die die Läufer der TuS in den
vergangenen Jahren immer wieder mit einer größeren Gruppe zu Laufveranstaltungen
außerhalb Hessens und Deutschlands führt. Mehrfache Teilnahmen beim 100 km-Lauf
in Biel(Ch), dem Swiss Alpine (CH), dem Lauf am Wolfgangsee (AUT), dem
Kyffhäuser Berglauf und dem Rennsteiglauf stehen da zu Buche.
Also gab es nicht nur Jena und seine 7 Wunder, mit Sehenswürdigkeiten wie Schillers Gartenhaus, Goethe-Gedenkstätte, Jentower, Carl Zeiss Planetarium, Botanischer Garten etc. zu erkunden.
Für Samstag den 18. Oktober 2008 hatte Uwe Martin, stellv. Abteilungsleiter, auch ein läuferisches Event mit einem besonderen Charme ausgesucht, den 32. Jenaer Kernberglauf. Für ihn selbst war es bereits die 10. und zugleich erfolgreichste Teilnahme.
Mit über 1.200 Teilnehmern ist der Lauf in Thüringen sowohl sportlich als auch, was den landschaftlichen Reiz anbetrifft, gleich hinter dem „großen Bruder“ Rennsteiglauf einzuordnen. Die Keimzelle beider Läufe war die gleiche – die Universität Jena.
Der Kernberglauf bietet Distanzen von 5, 15 und 27 Kilometern, sowie eine Wanderstrecke an. Die Laufstrecke führt fast vollständig durch unter Naturschutz stehende Landschaft auf die Kernberge rund um Jena, mit markanten schroffen Muschelkalkhängen.
Die sehr abwechslungsreiche Streckenführung quert Wiesen, führt an Berghängen
– den sogenannten Horizontalen entlang und durchquert den bereits herbstlich
gefärbten Wald. Auch das Wetter spielte für die Läufer mit. Nach morgendlichem
Nebel und frischen 5° C setzte sich bis zum Start die Sonne mehr und mehr durch
und machte den Lauf bei angenehmen 12 Grad für die meisten Teilnehmer zu einem
angenehmen Erlebnis. Dabei mussten beim 27 km-Lauf über 400 Höhenmeter und auf
den 15 Kilometern ca. 250 Höhenmeter überwunden werden. Die Strecke bietet
auf oft schmalen Pfaden einzigartige Ausblicke von den steilen Berghängen hinab
über die Stadt Jena und das Saaletal.
Auch die 8 Nordic Walker wurden vom
Veranstalter herzlich willkommen geheißen und bereits 1 h vor dem Laufstart mit
Wanderkarte auf eine fast vollständig markierte 15 km Runde durch die Kernberge
begleitet. Zum Zieleinlauf der Teilnehmer der Hauptläufe waren sie wieder
rechtzeitig am Sportstadion zurück.
Dort kamen dann auch die elf TuS-StarterInnen erschöpft aber glücklich von den Kernbergen zurück und wurden mit guten Altersklassenplatzierungen (1x 1., 3x2., 1x4., 1x6.) belohnt. In der ebenfalls ausgeschriebenen Sondermannschaftswertung fehlte am Ende 1 Pünktchen (oder 12 Sekunden), um mit aufs Treppchen steigen zu können.
Das war dann allerdings nur noch eine Randnotiz, als am Abend die Erfolge in der überraschend guten Restaurant- und Kneipenlandschaft der Universitätsstadt 2008 gefeiert wurden.
Eine rundum gelungene Veranstaltung, die sicherlich eine Wiederholung erhalten wird, so der Tenor aller Beteiligten. Der Vorstand wird es in die Planungen für die kommenden Jahre sicherlich einfließen lassen. Also machen wir weiter nach dem Motto:
„Laufen, genießen, Spass haben und neue Landschaften und Strecken kennenlernen….“
Uwe Martin beim Tegernseeer Tal Tri-"Aqualon" (13.07.08)
Der zweite Saisonstart auf der olympischen Distanz war für den Tegernseeer Tal Triathlon geplant.
Alles war bestens vorbereitet und in den Bayern-Urlaub integriert. Aus Transportgründen (leider passen nur 4 Räder auf meinen Radträger am Auto) wurde das Mountainbike triafähig umgebaut. So wurden Slicks aufgezogen (Dank einer Leihgabe von Alois - einem Laufkollegen aus BS - hat echt guten Speed gebracht!) und der Tria-Aufsatz montiert.
Nur das Wetter wollte partout nicht mitspielen. Bereits Tage vorher war
Dauerregen avisiert. Leider ist es dann auch genauso eingetreten. Zum Glück war
es morgens am Start halbwegs trocken. So konnte man sich wenigstens noch
umziehen und die Sachen in der Rad-/Lauf-Wechselzone dank der selbst
mitgebrachten Tüten (die am Abend vorher von der Tasche zur Tüte um umpräpariert
wurden) regensicher ablegen. Dann ging es mit dem Bus auf die gegenüberliegende
Seeseite zum Schwimmstart. Es sollte endlich mal ein zufriedenstellendes
Neo-Schwimmergebnis (unter 30 min) her. Aber weit gefehlt. 2/3 der Teilnehmer
waren sofort weit weg und ich, dadurch frustriert, bin nicht in einen
gleichmäßigen Schwimmrhythmus gekommen. Dabei war der Kurs so einfach, nur
gerade über'n See, ohne Bojen zählen und kreuzen. Schwimmen bleibt also
weiterhin mein großes Manko. Das Wintertraining lässt bereits grüßen. Mit dem
Wechsel aufs Rad setzte dann der angekündigte Dauerregen ein, der von Minute zu
Minute stärker wurde. Machte mir als Freiluftsportler bei erträglichen 16 ºC auf
meinem MTB wenig aus. Schön vorsichtig durch die Kurven des Mehrfachwendekurses
und bergan immer Anschlag. Nach nur 38km und einigen Überholungen, lief das
Wasser schon wieder aus den Schuhen. Also zurück in der Wechselzone und nochmals
in trockene Socken und Schuhe gewechselt. Dann ab zum Laufen mit einer 40'er
Zeit im Visier. Aber auch die Laufstrecke war, wie bereits der Radkurs, nicht
ohne. Ca. 100 Hm waren bis km 6 zu bewältigen. Da keiner unter 40 min gelaufen
ist, war es wahrscheinlich auch erheblich weiter, als die ausgelobten 10km.
Nach knapp 2,5h hat mich dann die Family im Ziel in Empfang genommen. Auch
die war inzwischen gut "aufgeweicht" und froh, dass ich endlich da war. Vielen
Dank auch an Frau + Kids für die optimale moralische Unterstützung.
In Anbetracht der Schwimmleistung und des Handicaps Moutainbike war ich mit
Platz 11 in der AK und 55. gesamt mit 2:29:53h total zufrieden. Das
Riesen-Kuchen- und Getränkebuffet konnte ich nur eingeschränkt genießen, wurde
es doch recht schnell kühl. Also schnell die wassergetränkten Reste aus der
Wechselzone geholt (selbst der Tacho war "abgesoffen") und die einzige halbwegs
trockene Stelle, das Festzelt aufgesucht und "trockengelegt". Schade, dass das
Relaxen und die Partystimmung nach dem Wettkampf ebenfalls dem Wetter zum Opfer
fielen. Ansonsten ist die Veranstaltung top organisiert (12. Veranstaltung),
aber gegen so viel Wasser gibt es kaum Gegenmittel. Nach ca. 30 ºC im letzten
Jahr, gibt es die bestimmt auch in 2009 wieder. Da bin ich voraussichtlich aber
nicht in Bayern.
Sollte es noch mal in den Terminkalender passen, wäre das
eine Veranstaltung, die sich lohnt.
Unser Jahresausflug am 8./ 9. September 2007 für 42 Mitglieder der Abteilung
unter Führung von Monika Hilkert – Hübner mit Ihrem Mann Thomas sollte ein
Erlebnis werden. Mit einer Busfahrt hatte Monika unser Ziel nach Belgien verlegt
. Mit Brügge am 1.Tag wurden wir schon mit einer Stadt mit Weltkulturerbe in den
Bann gezogen. Nach einer Kanal-Fahrt und einer Stadtbesichtigung waren wir
geschafft, aber Monika hatte noch ein Extra und mit einem wunderschönen
Abend beendeten wir den 1.Tag. Von Sportanlagen, Streckenposten und
Sättigungsbeilagen ein Bericht von Heidi Schmitt
Der Pfingstmontag zeigte sich bereits am frühen
Morgen von seiner schlechtesten Seite. Aus schmuddelig-grauen Wolken rieselte
der leider angekündigte Regen und machte die Aufgabe, den 20km-Lauf in Kelkheim mit dem Handbike zu absolvieren,
nicht gerade einfacher. Schon während meines Telefonats mit TUS Hornau war ich
auf die Schwierigkeiten der Strecke hingewiesen worden, erhielt jedoch, trotz
Skepsis des Veranstalters, die Zusage. So ging ich dann auch hochmotiviert fünf Minuten vor dem Läufer-Feld an den Start,
hatte jedoch bereits nach kurzer Zeit
ein kleines Maleur. Nach etwas rasanter Fahrt
auf asphaltiertem Gefälle, erreichte ich die anschließende Linkskurve nicht
richtig und blieb in einem Feld stecken. Zweie Streckenposten verbauten mir die
Möglichkeit adäquat auszuholen, halfen mir jedoch anschließend aus meiner
mißlichen Situation. Da mir meine Endzeit relativ gleichgültig war, ärgerte ich
mich nicht darüber und setzte meine Fahrt fort. Nach einem Kilometer begann der
Ernst des Wettkampfes, denn von nun an mußten schwere, nasse und auch enge Wege
befahren werden, die sich teilweise auch etwas steil durch den Wald schlängelten. Das Überwinden hoher Wurzeln, einer steilen
Kurve mit sofort folgender glitschiger Steigung förderten die „Lust am Handbike-Fahren“ und ließen mich „voll freudiger Erwartung“
auf den Rest der Strecke blicken. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn nach dem
achten Kilometer galt es einen äußerst schmalen Weg zu durchfahren, wobei mein
Bike ständig Gefahr lief, umzukippen. Nur durch das
weite Grätschen der Beine konnte ich diese Katastrophe verhindern und mich damit
weiterhin im Renngeschehen halten. Müde, aber auch stolz erreichte ich Kilometer
Zehn und begab mich mit dem Wunsch, den inneren Schweinehund noch einmal zu
bezwingen, in die zweite Runde. Diesmal gelang es mir die erste gefährliche
Linkskurve problemlos zu meistern. Die nächsten Kilometer schienen jedoch immer
länger und die Wege steiler zu werden. Zunehmend fallende Temperaturen, der nun
ständige Regen und ein kräftiger Wind kühlten den Körper langsam ab, wodurch die
Arme nur noch widerwillig ihren Dienst versahen und ich nur mühsam vorankam.
Aber mit starker Willenskraft und meiner Devise, niemals aufzugeben, erreichte
ich völlig erschöpft, aber sehr glücklich das Ziel. Als ich später meine Zeit
auf der Ergebnisliste sah, habe ich mich herzhaft darüber amüsiert, denn mit
2:09:26 habe ich meine absolut negativste „Bestleistung“ erzielt. Dafür wurde
ich auch noch als einzige Handbikerin geehrt; den überreichten Pokal ließ ich
flugs im Rucksack verschwinden, da mir diese Situation außerst peinlich war. Nicht eine Sekunde hatte ich an den Gedanken
verschwendet einfach aufzugeben, auch wenn Günter dies erwartet hatte, da er
eine Runde gelaufen war und ihm daher die 20km für mich und mein Bike zu schwierig erschienen. Sicher, er hatte recht damit,
aber ich wollte vor mir selbst bestehen und zeigen, wozu behinderte Menschen
fähig sein können. Günter und einigen anderen interessierten Läufern
erklärte ich mein Durchhaltevermögen damit, daß sich diese Strecke absolut nicht
für Handbiker eignet und ich ganz bestimmt kein zweites Mal an den Start gehen
würde. So wollte ich wenigstens diese Chance nutzen, um zu beweisen, dass diese
schwierige Strecke auch mit einem solchen Sportgerät bewältigt werden kann. Das
habe ich auch gezeigt und bin mir ziemlich sicher, daß dies kein anderer nach
mir versuchen wird, zumal Handbiker normalerweise nur an Straßenrennen
teilnehmen. Dass ich hier an den Start gehen durfte habe ich
einem Veranstalter zu verdanken, der sich für alles Neue offen zeigt und keine
Mühe scheut, einem „solchen Sportler“ ein faires Wettkampfgeschehen zu
ermöglichen. 28.05.2007 Eindrücke von DAVOS ein Bericht
von Monika Hilkert-Hübner Einige Läuferinnen und Läufer der
TUS Hornau haben sich auch in diesem Jahre wieder einmal ein Event mit einer
besonderen „Note“ zum Laufen ausgesucht. Diesmal war es der
21. Swiss Alpine Marathon
Davos am 29.7. 2006. (4508
Teilnehmer) Das konnte man nicht so leicht
aus dem Ärmel schütteln, daher wurde Wochen vor dem Tag X mächtig trainiert, bis
sich Läufer, Walker und Begleitpersonen ( 25 an der Zahl) in die Schweiz
aufmachten. Alpine Davos steht für
Gesundheit, Sport und Kultur. Damit gemeint ist die einzigartige Berg- und
Kulturlandschaft der Region Davos/Bergün. Für jeden ob Marathoni,
Ultramarathoni, Walker, Halbmarathoni oder 28 km-Läufer ist dies eine
„Königsdisziplin“ gewesen. Zwar erschöpft aber glücklich
sind alle von der TUS-Hornau wieder im Ziel in Davos eingelaufen.
Großartig war die Stimmung
unterwegs. Für die 3 Läufer des C42 (Hannelore, Walter, Monika) gab es viel
Kultur zu entdecken, ebenso für die K21-Läufer und die Walker. Die Strecke war
fast identisch, mit dem Unterschied, dass für den C42 der Start in Tiefencastel
und für den K21 in Wiesen war. Mit ein paar Aufwärmübungen vor dem Start konnte
man sich einstimmen, bis dann
endlich der Startschuss fiel. Es gab viele Sehenswürdigkeiten
auf der Strecke: In der historischen Zügeschlucht
war es für die einen nur noch 18km (C42), für die K78 Läufer warten hier noch 55
km. Der K78, für den sich Erika,
Roland und Reinhold entschieden haben, führte von Davos über Filisur und Bergün
zur Keschhütte und über den Scalettapass zurück nach Davos. Zum Glück gab es
Wegweiser bei der Keschhütte, da konnten sich die Läufer wenigsten an den
farbigen Tafeln orientieren bei Regen und Nebel. Dennoch hat die kühle Witterung
die Läufer nicht abgehalten, auch nicht der Aufstieg zur Keschhütte 2.632m üM.
Motto des
Laufes: „Ein Kultevent für die
Lebensfreude, an dem wir alle noch lange zehren
werden..........“ Den Sonntag danach konnte man um
so entspannter angehen. Zunächst wurde ausgiebig gefrühstückt und dann mit einem
kleinen Sparziergang verbunden , die Käserei unterhalb des Jakobshorn einen
Besuch abgestattet und einheimischer Käse probiert. Für die ganz Gesundheitsbewussten gab es
auch noch Molke zu trinken. Besser konnte die Regeneration nicht
sein.
Jahresausflug 2006 der TuS Hornau Abteilung
Langlauf-Lauftreff ein Bericht von Harald Horvath
Anschließend waren wir alle
eingeladen ins schmucke Domizil von Walter und Edith in Josbach. Bei einer
leckeren Nudelparty haben wir unsere Kohlehydratspeicher wieder aufgeladen und
dazu hat uns der „Lemberger Rotwein“ ganz hervorragend gemundet. Bei Kaffee und
(selbst gebackenem) Kuchen verbrachten wir noch einige anregende Plauderstunden
mit vornehmlich sportlichen Themen. Breiten Raum nahm hierbei naturgemäß unsere
diesjährige Läuferreise zum Swiss Alpine ein.
Viel zu schnell verflog die Zeit bis
wir alle zufrieden und wohl gestärkt wieder die Heimreise antreten
mussten. TuS Hornau
Läufer beim Honolulu-Marathon 2005, integrieren Ali in die „ARQUE“
Gemeinschaft.
3.
Start beim Berlin-Marathon am 25. September 2005 ein Bericht von Sabine
Renk 1990
habe ich zum ersten Mal live eine Marathonveranstaltung verfolgt, in Berlin,
anlässlich der Feier zur Wiedervereinigung. Damals dachte ich mir: „Mein Gott,
was für eine Leistung, mein Gott, was für eine Strapaze“, das würdest du nie
schaffen. 10 Jahre später lief ich selbst meinen 1. Marathon. Inzwischen habe
ich meinen 8. absolviert, davon 3 in Berlin. Eigentlich wollte ich in diesem Jahr gar nicht in Berlin laufen. Ich
hatte mich schon im letzten Herbst für Hamburg angemeldet und im Dezember für
New York – das reicht ja. Aber, wie es so ist. Nach dem Trainingslager in Belek
hatte ich beim Hamburg-Marathon im April eine Zeit von 3:38:48 erreicht und
dachte mir: Na ja, wenn du den Sommer richtig und viel trainierst, kannst du
diese Zeit sicher noch toppen, nur nicht in New York. Dort läuft man schließlich
um dabei zu sein, sich einmal die Stadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive
anzusehen und diese zu genießen. Außerdem ist die Strecke viel zu anstrengend
und die Teilnehmerzahl zu hoch, um eine neue Bestzeit laufen zu
können. Das
Ende vom Lied ist bekannt: Ich habe mich – doch wieder - für den Berlin-Marathon
angemeldet. Der
Sommer war gnädig und so waren die Sprint- und Tempoeinheiten, als auch die
langen Läufe von ca. 35 km gut zu bewältigen. Zwischen 90 und 100
Trainingskilometer pro Woche habe ich absolviert und am Ende war ich müde und
froh, dass ich die Erholungsphase vor dem Marathon gesund erreicht habe. Langsam
stieg das Marathonfieber! Sonntagmorgen, 25. September 2005: Um
5:45 Uhr war ich ohne Wecker wach, es war eine unruhige Nacht. Die mühevolle
Anreise zum Startbereich kenne ich schon, deshalb war ich dieses Mal froh, früh
zu sein und dieser Hektik aus dem Weg gehen zu können. Ab 7:45 Uhr lag ich auf
der Wiese vor dem Reichstag in der Sonne und habe in aller Ruhe das Geschehen
auf mich wirken lassen. Es wurde von Minute zu Minute voller. Der
Berlin-Marathon gehört inzwischen zu den „Big five“, ist ein flacher und
schneller Kurs, doch mit fast 40.000 Starter auch ein sehr dicht besetztes
internationales Feld und die wollen organisiert und geleitet werden.
Um
8:30 Uhr sind es schon fast 15 Grad und Sonnenschein, nicht unbedingt das
richtige Wetter für eine Bestzeit – zu warm. Davon
unbeeindruckt suchte ich den Pacemaker von 3:30 h, um diesem nach dem
Startschuss zu folgen. Nur lief der von Beginn an völlig konfus und
unregelmäßig, so dass ich mich bereits bei Kilometer 3 abgesetzt habe. Ich kenne
inzwischen meine Atmung, habe meine Uhr und muss einfach nur vernünftig (also
langsam) anlaufen. Es lief ganz gut, regelmäßig, fast auf die Sekunde genau habe
ich die ersten Kilometer abgespult. Wegen der hohen Temperaturen hatte ich
beschlossen, von Anfang an zu trinken, Gesundheit geht vor. Doch oh weh: das
Wasser war eiskalt und kurz später bekam ich heftige Seitenstiche die mich
zwangen, bei km 11 zu gehen. Aus der Traum von 3:30 +/- 2 Minuten dachte ich
mir, denn diesen Kilometer habe ich mit 5:23 gestoppt. Doch plötzlich schoss mir
durch den Kopf: „Du musst deinen inneren Schweinehund besiegen“, lief wieder an,
nur auf meine Atmung konzentriert; weitere 5 km später lief es wieder rund. Die
1. Halbmarathonzeit von 1:44:55 war planmäßig, ich fühlte mich einigermaßen und
mit ein wenig Glück könnte ich meine Wunschzeit doch noch realisieren.
Die
Stimmung an der Strecke war gigantisch. Über 1 Millionen Zuschauer, unzählige
Musik- und Cheerleadergruppen feuerten die Läufer an. Ob beim
Friedrichstadtpalast, am Wilden Eber, auf dem Kuhdamm oder auf der Straße „Unter
den Linden“, nirgendwo bisher habe ich eine ähnliche Stimmung gespürt, das gibt
es nur in Berlin! Oder hat einer von euch schon mal bei Kilometer 32 nach
Sirtakimusik seine Hüften während des Rennens geschwungen? In Berlin kann man
das sehen, dort gibt es so etwas. Langsam aber stetig stieg die Temperatur an und so war an allen
Verpflegungspunkten reger Betrieb um nicht zu sagen eine gehörige Rangelei. Will
man dieser aus dem Weg gehen bleiben zwei Möglichkeiten: noch schneller laufen
oder nichts trinken; beides ging bei mir nicht. Also versuchte ich einfach nicht
zu sehr aus meinem Rhythmus zu kommen und gleichmäßig weiter zu rennen.
Unterwegs traf ich immer wieder nette Leute aus Frankfurt und Umgebung und wir
haben uns gegenseitig angefeuert, gezogen und motiviert. Insbesondere deshalb,
weil jeder glaubte, dass die Kilometer immer länger wurden, halfen diese
heimatlichen Aufmunterungen wirklich sehr. Bei Kilometer 39 hatte ich 1 Min.
Rückstand auf die 3:30 und ganz langsam war klar, dass es „nur“ für die obere
gesetzte Grenze reichen würde. Irgendwie hatte ich plötzlich auch gar keine Lust
mich so richtig zu quälen. Die im Training geprobt „Endbeschleunigung“ klappte
im Rennen nicht. Aber es war wirklich nicht schlimm. Meine
Marathonzeit habe ich innerhalb eines Jahres um 13 Minuten verbessert, bin als
333. Frau gesamt gesund durchs Ziel gekommen und habe den 11. Platz in meiner
Altersklasse beim diesjährigen Berlin-Marathon belegt. Dazu erstmals den
Zieleinlauf bewusst wahrgenommen und sehr genossen. Das Brandenburger Tor! Ein
erhebendes Gefühl dort durchlaufen zu dürfen! Da kann und darf man doch nicht
unzufrieden sein, oder? Nur weil es nicht ganz gereicht hat. Ich bin es
jedenfalls nicht und für nächstes Jahr brauche ich ja auch noch Ziele!
Vielleicht wieder in Berlin. Nach
der Erholung kommt im November noch der New York Marathon. Auch darauf
freue ich mich sehr.
Tagesausflug der Langlaufabteilung der TuS Hornau am 09.Juli 2005 ein Bericht von
Harald Horvath
Wanderung zur Alpenvereinshütte Januar 2008, Bericht von Uwe Wagner.
Man
muss keine Stunden für den Weg in die Alpen unterwegs sein, um in einer Hütte
des deutschen Alpenvereins zu übernachten – dies bewies die Abteilung Langlauf
der TUS Hornau am letzten Wochenende. Die 25 Läuferinnen und Läufer hatten sich
zum Ziel gesetzt, im Haus des Deutschen Alpenvereins in Oberreifenberg das
Nachtquartier aufzuschlagen. Start war in Königstein, wo man über Falkenstein in
Richtung Fuchstanz über traumhafte Naturwanderwege den kleinen Feldberg
ansteuerte. Dabei waren Teile der Strecke den Teilnehmern durchaus bekannt,
führen doch auch einige Trainingsstrecken der TUS Hornau für die Vorbereitung
anstehender Wettkämpfe durch den Hochtaunus. Besonders hervorzuheben ist eine
kleine Oase mit einer Quelle in der Nähe des Fuchstanzes, die im Sommer als
Erfrischung immer gerne in Anspruch genommen wird. Nach 2 Stunden war dann das
Alpenvereinhaus erreicht. Interessant war die unterwegs durchgeführte Einführung
in die Kompasslehre; ein Läufer, der Erfahrungen auch im hochalpinen Gelände
hat, zeigte anhand eines klassischen Kompasses, als auch mit Hilfe eines
modernen GPS-Gerätes für den Einsatz im Gebirge, wie man sein Ziel optimal
findet. Es bleibt noch festzuhalten, dass nach einem gemütlichen Abendessen, bei
dem alle 25 Läufer und Läuferinnen auch zum Kücheneinsatz kamen, und einer
kurzen Nacht im Bettenlager der Rückweg am Sonntag angetreten wurde. uw
36. Internationale Lauf "Rund um den Wolfgangsee" vom 19.10. - 21.10.2007 ein
Bericht von Harald Horvath
Diesen Lauf wird so schnell niemand der 20
Starter/innen im 27- und 10 km Lauf aus seiner Erinnerung streichen
können.
Es war nicht irgend ein Lauf - Es war ein Rennen, geprägt vom
Wintereinbruch, wie es in der 35 jährigen Geschichte des Wolfgangseelaufes noch
nie da gewesen war.
Viele hielten eine Durchführung des Laufes, nach den
Schneefällen von Freitag, Samstag und Sonntag, für nicht realisierbar.
Aber
eine Schneeräumung und Salzstreuung kurz vor dem Start und eine Sicherung der
Bäume machten das Rennen, trotz 30 cm Neuschnee am Falkenstein, möglich. Selbst
eine Ersatzbrücke über den zinkenbach wurde von den Gemeinden in nur zwei Tagen
errichtet. Die Läufer/innen bedanken sich bei den rund 500 freiwilligen Helfern
für ihren Einsatz.
Nicht nur die Kenianer können den Schnee zum Schmelzen
bringen, sondern auch die Läufer/innen der TuS-Hornau.
Alle waren sich
sicher, dieser Lauf war schon etwas Einzigartiges, auch wenn sich die Prognose
von Bruno Stecher auf Schönwetter und Aussicht auf die Bergwelt nicht
bewahrheitet hat.
Jahresausflug der Tus Hornau Abteilung Langlauf-Lauftreff ein Bericht von Harald
Horvath
Nach dem Frühstück und dem
Sonntagmorgen-Einkaufspaziergang führte der Busfahrer uns noch nach Brüssel wo
wir noch einen besonderen Nachmittag erleben durften .
So wurde dann bei
der Heimfahrt festgestellt wie viele Vorteile es hat in einem Verein wie die Tus
Hornau mitzuwirken und auch nach viel Arbeit (Laufveranstaltungen wie
Pfingstlauf Kelkheimer Halbmaraton Nikolauslauf) die schönen Seiten zu
Erleben.
Heute ist der Tag der
Superlative. Nicht wegen der Laufergebnisse, die kann man ja früh morgens noch
nicht ahnen. Aber es gibt genügend andere Dinge, die in Kelkheim Hornau
unübertrefflich sind. Zum Beispiel gibt es dort die schönste Sportanlage der
Region mit dem kuriosesten Namen.
Es ist nämlich die Sportanlage "Am
Reis". Und das, obwohl die hiesige Vereinsgastronomie keine asiatische, sondern
– sagen wir – globale Küche bietet. Wer oder was "der Reis" ist, habe ich auch
nach vielen Starts in Hornau nicht erfahren und so weht ein gewisses Mysterium
über dem Ort. Außerdem gibt es hier den reizendsten Streckenposten Deutschland.
Er steht jedes Jahr an der selben Stelle bei km 10 bzw. kurz vor dem Ziel. Wenn
es ihn überkommt, läuft er schon mal neben den Läufern her, ausgerüstet mit
einem wahren Wörterbuch an aufmunterndem Vokabular.
Als wir uns also
rund um die schönste Sportanlage der Region mit dem kuriosesten Namen einlaufen,
treffen wir den reizendsten Streckenposten Deutschlands. Bereits jetzt wacht er
darüber, dass über seinem Streckenabschnitt gutes Karma weht. Dafür schneidet er
noch rasch ein paar Brennessel mit einer Gartenschere ab – nicht dass am Ende
ein Läuferbein Schaden nimmt.
Wer so umsorgt wird, hat nichts zu
befürchten. Selbst dann nicht, wenn es regnet und das Streckenprofil des
ausgeschriebenen Zwanzigers zweimal einen giftigen langen Anstieg von über zwei
Kilometer Länge aufweist. Bei mir sind ein Bekannter und mein Trainingspartner.
Das heißt, im Augenblick sind sie gerade nicht bei mir, weil sie vor dem Start
mehrfach das machen, was hier alle Läufer machen: sie stehen am Baum. Männer
haben es einfach. Ich muss zum Glück nicht und hüpfe ein wenig nach rechts und
nach links und dann wieder nach rechts. Dauernd knallt es, weil ständig
irgendetwas startet. Wir sind zuletzt an der Reihe. Das Feld ist klein.
Normalerweise laufen hier etwa 100 Menschen den Zwanziger, heute scheinen es
doch einige weniger zu sein. Ich schmeiße noch eine Runde der neuesten
Innovation meines Ernährungsgurus Dr. Feil: Die Gel Chips von Ultra Sports
(wegen ihrer eigenwilligen Konsistenz auch "Frosch" genannt) gibt es jetzt auch
mit Weizenbiergeschmack. Mir ist es ganz egal, ob das gut schmeckt: hier muss
die Idee belohnt werden. Wer Marshmellows mit Hefearoma anbietet, der traut sich
was. Wir stopfen uns die Frösche in die Taschen und los geht’s.
Die
Strecke führt durch Feld, Wald und Wiese (mit Betonung auf Wald) und sie ist
anspruchsvoll, aber schön. Ich laufe mit meinem Bekannten, während mein
Trainingspartner vornewegfegt. Das kleine Feld ist wie entfesselt und zieht
ungeheuer. Dabei dräut bereits bei km 2 das erste Mal der Anstieg.
Der
Regen, der auf uns nieder geht, ist sehr fein, fast ein Regenstaub. Er stört
überhaupt nicht. Eigentlich müsste ich froh sein, dass die hohen Temperaturen
der letzten Tage Vergangenheit sind, aber mir fehlt die Sonne. Mental ist mir
nicht so dumdideldum, wie sonst. Der Anstieg lässt sich ganz gut machen, aber
das ist beim ersten Mal auch keine Kunst. Das angebotene Wasser ist kalt und
mein Magen nölt. Mein Bekannter fragt mich, wie’s mir geht und ich merke: nicht
so gut wie ihm. Das Tempo ist in Ordnung, aber leicht wird es heute nicht. Bei
Kilometer sieben bestätigt sich mein Verdacht: er zieht ab und weil ich mich
lieb habe, lasse ich ihn ziehen. Ich weiß, ich würde es bereuen, mitgegangen zu
sein.
Trotzdem ist das ein moralischer Knick. Ich laufe schnell, aber es
relativiert sich, weil da vorne jemand schneller läuft. Jemand, der
normalerweise so schnell läuft wie ich. Mein sonst sonniges Läufergemüt ist
jetzt ein einziger Stratocumulushaufen. Ich freue mich auf den reizendsten
Streckenposten Deutschlands, aber auch die Begegnung mit dem freundlichen Herrn
im Trainingsanzug holt mich nicht aus dem Tief. Vielleicht reißt es ja Dr. Feil.
Ich knibbele das Papierchen auf und lege den Gel Chip ordnungsgemäß in den
Backentaschen ab. Ich hatte Weizenbier gar nicht so süß in Erinnerung. Es
schmeckt ein bisschen, als hätte man ein Baiser mit Bier getränkt. Trotzdem
glaube ich, dass der Frosch eher ein Läufergeschenk ist, als Vanilleschleim in
Alusachets. Gewöhnliches Gel ist wirklich nicht mein Fall. Dr. Feil muss es
jetzt richten. Ich laufe leidenschaftslos über Stock und Stein und trample zum
zweiten Mal den Anstieg hoch. Es ist gut zu wissen, dass man es nicht ein
drittes Mal tun muss.
Am Getränkestand werde ich zwar mit kaltem Wasser,
aber so warmherzig empfangen, dass ich die Dame mit dem Plastikbecher fast zur
reizendsten Wasserentgegenhalterin Deutschlands wählen würde. "Nur noch vier
Kilometer" sagt sie milde und schaut mich dabei an, als wäre ich ein Hundewelpe.
Sie hat ja recht. Es ist nicht mehr weit.
Eine spazierende Familie kommt
mir im Wald entgegen. "Warum laufen die denn alle so schnell?" fragt der etwa
Vierjährige seine Mutter. Aber weil ich so schnell laufe, kann ich nicht mehr
hören, was sie anwortet. Schade. Hätte mich interessiert, warum ich so schnell
laufe. Noch einmal geht es ein bisschen bergan. Noch einmal steht da mein
Streckenposten. Mit ernsthaftem Ausdruck schaut er mir direkt ins Gesicht. "Ja"
sagt er, "das war super. Jetzt nur noch durchbeißen." Tatsächlich muss man auf
den letzten Wurzeln auf dem schmalen Waldpfad immer noch etwas beißen, aber man
riecht schon den Stall. Ich watze um die Kurve und ins Ziel. Die Zeit: 1:45:10.
Das ist nicht legendär, aber völlig in Ordnung. Meine Bestzeit auf der Strecke
liegt eine Minute darunter. Also kein Grund zu hadern.
"Am Reis" wird
traditionell Wurst gegrillt und so trotzen wir dem Regen und genehmigen uns das
volle Programm: erst Wurst, dann Kaffee und Kuchen. Wir alle sind Helden: mein
Trainingspartner und eine Bekannte werden Sieger ihrer Altersklasse und bekommen
gruselige Pokale. Ich werde Zweite, dank der Gnade der weiblichen Geburt – in
meiner Altersklasse waren nur drei unterwegs. Mein Bekannter landet dagegen mit
seiner großartigen Zeit nur im Mittelfeld. Nun ja. Frauen können vor dem Start
nicht so einfach an die Bäume gehen, dafür gibt es dann eben den Ausgleich bei
der Siegerehrung.
Zuhause angekommen werfe ich mich auf’s Sofa und
schlafe sofort ein. Anstrengend war’s.
Abenteuer Kelkheim, ein Bericht von Karin
Schließmann
Zugspitz Extrem-Berglauf 2006 ein Bericht
von Rainer John
16,1 Km 2100 Höhenmeter
Der Name ist Programm !!
Als wir uns am Samstag dem 22.07.2006 auf dem Weg machten zum höchsten
Berg Deutschlands 2944 Meter wussten wir noch nicht auf was wir uns da
eingelassen hatten.
Wir das waren Lothar Fritz, Hans-Georg Fitterer und
Hubert Leitermann, sowie ich Rainer John.
Wir hatten uns zwar mit Hubert
einen erfahrenen Zugspitzläufer 2005 geholt, der uns auch mit vielen Tips und
Infos des Laufes vertraut machte aber los gehts halt doch erst beim Startschuss
!
Start in Ehrwald bei 1020m hoch zur Ehrwalder Alm 1502m gleich
steil aufwärts, dann zur Hochfelder Alm 1732m zum Brandjoch 2110m wieder etwas
abwärts zur Knorrhütte 2051m dann hoch nach Sonnalpin 2576m Verpflegung
war überall Top !! Trinken & Essen alles bestens ! Dann kam er der “ Letzte
Kilometer “ hoch aufs Zugspitzplateau ! Nur noch Alpine Wege extrem Steil und
immer mit viel Balance und mit Klettersteigen zum festhalten und hochziehen,
endlich nach ca. 1 Stunde war es vollbracht !
Medaille um und dann erst
mal ein Weizenbier als Belohnung, war doch gar nicht so schlimm ? Die Herrliche
Landschaft und die Umgebung lassen alle Strapazen verblassen. Auch die beiden
Blasen an meinen Fersen sind schon wieder verheilt. Danke noch mal an meinen
Ersthelfer Hans-Georg der immer Bestens ausgerüstet ist.
Unterkunft in
Ehrwald war sehr gut und schön. Ich denke ich werde es noch einmal laufen ohne
Blasen an den Fersen ! Die Arbeit ließ mir keine Zeit ( Ein Glück )so das ich
wieder mit dem Zug in Richtung Heimat fuhr. Meine Lauffreunde begaben sich noch
auf eine Bergtour zum “ Augsburger Höhenweg “ wo sich auch Hans-Georg
Landwehrmann anschloss der mit uns nach Ehrwald gefahren war. Aber das ist eine
andere Geschichte.
Mittlerweile sind wir alle wieder Gesund zu Hause
angekommen.
Bis zum nächsten “ Extremberglauf “.
Am Samstag, den 10.
Juni um 07.00 Uhr trafen sich 31 Teilnehmer der Abteilung zum Tagesausflug mit
dem Bus.
Unser Busfahrer der Firma Diehl, der uns letztes Jahr auch schon
"Gesund und Munter" beförderte, wurde von uns schon als alter Bekannter
begrüsst.
Die Vorbereitung für unsere Tagesfahrt hatte auch dieses mal
unsere Monika übernommen, da Marko mit einem Triathlon beschäftigt war.
Ebenfalls mit von Marko übernommen wurde das Wetter, denn es war ein herrlicher
Sommertag.
Unsere Fahrt führte uns diesmal nach Speyer, dass wir nach
circa 1,5 Stunden Fahrtzeit erreicht hatten.
Nachdem wir unser traditionelles
Frühstück eingenommen hatten wurde die Führung von Monika übernommen und nach
einem Fußweg mit erweitertem Rundgang um den Dom besuchten wir diesen und
lauschten den Erklärungen über die Geschichte des Doms.
Als zweiten
Tagesordnungspunkt besuchten wir das Technikmuseum in Speyer, dessen
Besichtigung den Rest des Tages in Anspruch nahm. Als Impressionen schaut Ihr
Euch am besten die Bilder unter "Ausflug 2006" an.
Der Ausklang fand in
einem altehrwürdigem Lokal mit einem gemütlichen Abendessen statt, wobei einige
unserer Teilnehmer noch die Gelegenheit hatten sich den Abend mit einer Rose zu
verschönern.
Wir bedanken uns bei allen, die zum erfolgreichen Gelingen
dieses Tagesausflugs beigetragen haben und freuen uns schon auf das nächste
Jahr.
14. Rund um die Steinmühle Marburg 2006 ½ Marathon am 08.04.06 ein
Bericht von Erika Glatz,
Heinz Unbehaun und
Monika Hilkert-Hübner
Einige Lauffreunde der TuS Hornau
hatten sich vorgenommen mit unserem
Ehrenmitglied Walter Kosuch einen gemeinsamen Halbmarathon in dessen
neuer Heimat zu bestreiten. Am Samstag, dem 8. April war es so weit.
Im
Marburger Stadtteil Cappel ging es bei noch sehr frischen Temperaturen um 10 Uhr
an den Start. Doch mit fortschreitender Wettkampfdauer wurde das Wetter deutlich
angenehmer. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und bewies, dass es
doch schon Frühling ist, das optimale Wetter zum Laufen. Lediglich der Wind hat
die Geschwindigkeit der Läufer manchmal beeinträchtigt. Auch die Zuschauer
konnten das angenehme Frühlingswetter genießen und haben die Teilnehmer an der
Strecke gebührend angefeuert. In vorbildlicher Weise taten das neben Edith
Kosuch auch Helga und Bruno Stecher sowie unser Abteilungsleiter Winfried
Klarmann. Kein Wunder, dass wir mit einem kompletten Medaillensatz (Gold, Silber
und Bronze) dekoriert die Siegerehrung verlassen haben.
Welcher verrückte
Läufer(in) träumt nicht davon einmal an dem fernen Waikiki Strand die Seele
baumeln zu lassen und im richtigen Moment einen Marathon darauf zu setzen. Vier
Läufer(innen) derTuS Hornau verwirklichten sich diesen Traum und schlossen sich kurz entschlossen
Ali-Marathon-Reisen an.
Die
Läufergemeinschaft kam aus der gesamten Bundesrepublik. Mit unseren Bayern,
angeführt von Hans und Gustav über Berlin bis ins Erzgebirge zu Heike und Frank,
sowie unsere Nachbarn aus Gründau mit Elke und Günther.
Dabei stellten wir
sehr schnell fest, dass man sich bei der organisatorischen Betreuung wie in
Abrahams (Ali´s) Schoß geborgen fühlen konnte. Bei der Reise stand nicht
zwingend der sportliche Aspekt im Vordergrund, sondern vielmehr das Kennenlernen
von Hawaii und die Sehenswürdigkeiten bzw. das Charakteristische des Archipels
zu erkunden. Exkursionen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie den Vulkan
National Park, die kargen Lavawüsten, der dampfende Regenwald, die tosenden
Wasserfälle (Rainbow, Akaka), der botanischer Garten mit seinem
Orchideenreichtum, die Schildvulkane (Mauna Loa, Mauna Kea 4.250m) als höchster
Gipfel des Archipel mit dem Observatorium und einem unvergesslichen
Sonnenuntergang in schwindelnder Höhe, waren Teile seines Angebotes, was man
unentgeltlich annehmen oder auf eigene Faust Trainingskilometer bei einer
fantastischer Kulisse abspulen konnte. Wir entschieden uns für Ali, jedoch ohne
dem sportlichen Gesichtpunkt vollends abzuschwören. Der Strand und das
Badevergnügen kamen ebenso zu seinem Recht sowie das Schnorcheln zwischen
Schildkröten und bunten Fischen .
Jetzt aber wurde
es ernst. Sonntag 3h45 Ali´s Fahne zeigte uns früh morgens den Weg zum
Marathonstart (5 Uhr) und das in fast vorderste Reihe, welcher mit einem
grandiosen Feuerwerk gestartet wurde. Wie Ihr vielleicht schon selbst erfahren
habt, hat der Marathon seine eigene Gesetzte und die bekam ich sehr schnell zu
spüren. Nach ca. 10 km ging es aus der Stadt Richtung Diamond Head, eher eine
leichte jedoch stetige Steigung, welche von unseren Walking Teilnehmern (Helga
Gutjahr, Helga Stecher und Bruno Stecher) mit Bravour bewältigt wurde. Bei mir
(Roland Gutjahr) ging hier schon eine kleine Warnlampe an, welche nicht zu
ignorieren war. Jetzt auf die freie Strecke und nichts als Sonne, Asphalt und
einer gut gelaunten Läufergemeinschaft von 24.643 Teilnehmer(innen). Ich hätte
mir außer kaltes Wasser und Mineraldrinks ein zusätzliches nicht so kaltes
Angebot an Versorgung gewünscht. Aber dies hätte mir auch nicht wirklich
weitergeholfen. Nach ca. 15 km, noch beim Vulkan Diamond Head, kam für mich ein
Wendepunkt, entweder aufgeben oder bis zum letzten Wassertropfen durchkämpfen.
Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, nur die Beine waren nicht damit
einverstanden. Die angepeilte Richtzeit zwischen 3:30 und 3:40 war jetzt außer jeglicher Reichweite.
Unsere Nordic-Walking-Läufer (diesmal ohne Stöcke) holten auf und
zeigten sich konditionell in bester Verfassung, was sich auch durch die stetigen
Überholvorgänge zeigte. Jetzt kam ich bei etwa km 17 auf den Streckenabschnitt,
welcher sich ca. 9 km in die eine Richtung und dann nochmals 9 km in die
entgegengesetzte Richtung erstreckt, aber noch kein Läufer in Sicht. Schon seit
2 km versuchte ich mittels Wechselspiel vom schnellen Gehen zum Joggen die noch
verbleibende Wegstrecke zum Ziel zu überbrücken. Aloha, die ersten Läufer und
ganz allmählich kamen dann auch die 3 Std. Läufer in Sichtweite. Dies war zwar
kein Trost an sich, aber die Hoffnung auch bald in die Gegengerade einbiegen zu
können hielt mich aufrecht. Halbmarathondistanz bewältigt (2:06), langsamer als
meine jeweils gelaufenen Durchgangszeiten bei 100 km Biel, Swiss Alpine (K78)
oder Jungfrau-Marathon. Aufmunternde Worte am herbeigesehnten Wendepunkt (km
25), wo sich auch wieder etwas mehr Zuschauer einfanden. Aber richtig aufgebaut
hat mich das nicht. Auf der Gegengerade kam mir nach einiger Zeit unsere
Walking-Gruppe entgegen. Kurze Begrüßung, Gesichtkontrolle und jeder wusste
Bescheid. Den Dreien ging es gut und wie es aussah werden sie die heimlich
gesetzte Richtzeit von 7 Std. toppen. Ich war nur froh, dass ich außer Hörweite
war und keine Kommentare über meinen augenblicklichen Zustand mitbekam. Unsere
Freunde aus dem Erzgebirge und Hans der Bayer, der seinen letzten Marathon in
Angriff nahm, versuchten mich beim Überholvorgang ins Schlepptau zu nehmen.
Nichts geht mehr. Die schöne Landschaft blieb mir leider etwas verborgen, aber
nach 5:08 im Ziel stellte sich auch bei mir eine Zufriedenheit und Erleichterung
über das doch noch Geleistete ein.
Jetzt schnell ins Hotel, duschen und
ein anderes Getränk als Wasser für die TuS Hornau Walking-Gruppe besorgen und
zurück in den Zielraum. Geschafft! mit 6:43 kamen sie über die Ziellinie und
kurz darauf gegenseitige Glückwünsche, Wunden lecken und eine große Freude über
das Erreichte. Für beide Helga´s war dies der erste Marathon -herzliche
Glückwünsche-.
Ali konnte man im
Zielraum nicht verfehlen, und so trafen wir uns mit den verbliebenen
Läufer(innen) und tauschten, wie so üblich, gegenseitig unsere Eindrücke aus.
Nicht fehlen sollte in diesem Zusammenhang ein gemeinsames Foto und das mit Ali
im „ARQUE“ T-Shirt.
Was uns jetzt
noch bleibt ist, die vielen unterschiedlichen Eindrücke von den beiden Inseln
(Hawaii, Oahu) zu verarbeiten und in bester Erinnerung zu halten. Dass dies auch
geschieht, wird für alle Teilnehmer zweifelsohne der Fall sein. Als Resümee kann
man anmerken, dass wir trotz der hohen Teilnehmerzahl eine tolle Truppe
waren.
Aller guten Dinge sind Drei –
Hast du auch einen „Koffer in Berlin“? Diese typische Frage kann
ich mit JA beantworten. Warum? Ich habe mich in den Berlin-Marathon
verliebt.
Marko Vucetic
und Bruno Stecher, die wieder ganze Arbeit geleistet haben, aufs
Neue.
Nachdem
es in Richtung Koblenz ging, ahnten wir, dass unsere Ziele evtl. in der Eifel
liegen. Unser erstes Ziel war Laacher See mit der Benediktinerabtei Maria
Laach.
Nach einem
mitgebrachten, reichhaltigen Frühstück gingen wir auf Besichtigungstour, denn
Bildung gehört auch zu unseren Ausflügen.
In der Abtei
der Benediktiner Maria Laach wurden wir in die Geheimnisse des Benediktiner –
Ordens eingeweiht und über das Wirken und Werden im Kloster informiert. Danach
brachte uns der Bus nach Brohl wo wir mit dem „Vulkan – Express“, der Schmalspur
Brohltalbahn, im reservierten Zug 3, Wagen 53, mit 35 Personen nach Engeln im
Bummeltempo ca. 1,5 Stunden fuhren. Bei guter Verpflegung mit Wurst von der
Eifelsau und Vulkan Bier, einer Zwischenrast und einer 5%-igen Steilfahrt
erreichten wir Engeln und fuhren weiter dahin, wo das soeben getestete Vulkan
Bier gebraut wird.
Aber nichts
gibt es ohne Arbeit! Vorher noch 152 Stufen runter zum Lavagesteinsbruch, in dem
früher Gestein für Mühlräder gebrochen wurde und der jetzt zum Kühlen von Vulkan
Bier genutzt wird. Natürlich mussten wir die 152 Stufen wieder rauf und somit
war das Abendessen auch verdient was in gemütlicher Runde (oder auch mehrere)
den wunderschönen und erlebnisreichen Tag ausklingen
lies.
Der Busfahrer
der Fa. Diehl brachte uns sicher wieder nach
Hause.
Wir freuen
uns schon aufs nächste Jahr wo uns Marko und Bruno dann wieder
überraschen.
Bilder zum
Ausflug auf unserer Webseite für Bilder.
Müde Beine,
steife Knochen, aber glücklich
Der Brüder Grimm
Lauf von Hanau nach Steinau a.d. Straße vom 10. – 12 Juni 2005
ein Bericht
von Sabine Renk
Kaum dem
Trainingslager von Peter Greif entkommen und wieder erholt, kommt man auf die
verrücktesten Ideen. Ein Lauffreund rief mich Anfang April an und fragte:
„Kennst du den Brüder-Grimm-Lauf? Was hältst du davon? Auf meine Frage: „Ob ich
das wohl schaffe?“ kam prompt die Antwort: „Wer in Belek 35 km mit
Endbeschleunigung rennen kann, der kann auch in 2 ½ Tagen 5 Etappen mit
insgesamt 82 km laufen. Um es kurz zu machen: Wir haben uns schnell angemeldet,
denn es besteht ein Teilnehmerlimit von 500 Läufern, welches schon 8 Wochen
vorher ausgebucht war. Zudem bot sich der Termin ideal als letzte
Standortbestimmung vor der geplanten Sommerpause an.
Die Zeit bis
dahin verging wie im Fluge und am Freitagnachmittag um 17:30 Uhr fiel der
Startschuss zur 1. Etappe auf dem Hanauer Marktplatz mit Ziel Bulauhalle in
Niederrodenbach. Ideale Wetterbedingungen für die ersten 15,5 km durch flaches
Gelände. Immer schön locker vor mich hin trabend, hatte ich schnell einen
Mitläufer an meiner Seite: Udo. „Mensch, du läufst genau mein Tempo, lass uns
zusammen weiter laufen.“ Nach 1:15:42 hatten wir das Ziel locker erreicht. Dort
gab es in der Sporthalle zwar ein Matratzenlager, doch mit mehr als 100 Menschen
in einer Halle zu schlafen? Die Vorstellung grauste mich, denn ich musste mich
doch erholen. Also, nur schnell duschen, mit dem Bus zurück nach Hanau, ab ins
Auto und nach Hause.
Um es vorweg zu
nehmen: Die Organisation war hervorragend. Der Transport zwischen den Etappen
ebenso wie die Versorgung an der
Strecke.
Samstagmorgen um
6:00. Der Wecker klingelte unbarmherzig, denn um 9:30 Uhr ging die 2. Etappe von
Niederrodenbach nach Neuenhasslau (14 km, leichte Steigung und zwei kleine
Anstiege). Am Start traf ich „alte Bekannte“ wieder. Auf der Strecke gesellten
sich immer mehr zu uns und als „kleine Gruppe“ erreichten wir nach 1:08:16 das
Ziel. Nach dem Duschen der erste vorsichtige Blick auf die Ergebnisliste. Ich
wollte meinen Augen nicht trauen: Nach 2 Etappen lag ich auf Platz 2 in der AK
mit ca. 6 Min. Vorsprung. Schön, doch der Weg war noch sehr weit. Nun erst
einmal 5 Stunden Pause, d. h. Auto holen, Mittag essen und ausruhen.
Mit einer
vorzüglichen Pizza gestärkt ging es um 16:30 Uhr auf die 3. Etappe von
Neuenhasslau nach Gelnhausen, 17 km über hügeliges Gelände. Gegen Ende der
Strecke musste ich das 1. Mal „beißen“, aber nach 1:27:02 war auch dieses
Etappenziel erreicht und Platz 2 gefestigt, nun hatte ich schon 9 Min.
Vorsprung. Langsam spürten wir alle unsere Muskeln und Knochen. Immerhin hatten
wir nun bereits 46,5 km hinter uns und die „alten BGL-Hasen“ machten uns „Mut“:
„Die schlimmsten Etappen liegen morgen noch vor euch. Morgen ist Schluss mit
lustig!“ Das hörte sich fürchterlich an; also so schnell wie möglich ab nach
Hause. Auch wenn wir so die Nudelparty verpassten, wir waren einfach müde und
wollten nur noch essen und dann
schlafen.
Sonntagmorgen das
gleiche Spiel: 6 Uhr aufstehen, denn der Start war bereits um 9 Uhr in
Gelnhausen. 17,5 km mit einem langen Anstieg (ca. 6 km) und zwei weiteren
starken Anstiegen (ebenfalls auf 6 km verteilt) und dann 6 km steil bergab.
Inzwischen hatten sich Thomas aus Giessen und Dirk aus Weilbach zu mir gesellt.
Wir liefen die Strecke fast komplett zusammen und trotzdem - es war echt hart,
denn wir spürten alle wirklich jede Faser unserer Muskeln. Gefallen hat mir
diese Etappe trotzdem am besten, denn sie erinnert ein wenig an die
„Märchenwaldrunde“, halt nur steiler und länger. Nach einem Blick auf die
Ergebnisliste war ich wieder versöhnt, ich hatte meinen Vorsprung im Ziel der 4.
Etappe in Wächtersbach auf 13 Min. ausgebaut.
Eigentlich war
ich zum Essen zu müde, doch mein Lauffreund zwang mich förmlich dazu. Sonst hast
du keine Kraft für die letzten 18 km.
Am Start zur
letzten Etappe von Bad Orb nach Steinau um 15:30 Uhr traf ich dann auch gleich
wieder „meine Gruppe“. Udo war sehr optimistisch es unter 7 Stunden zu schaffen,
Thomas wollte es allein probieren, mein Zeitpolster war zwar groß, aber ich
völlig kaputt. Auf dieser Etappe würde ich meinen Schnitt nicht mehr halten
können. Dirk sagte gleich: „Wir laufen zusammen, ich kann auch nicht mehr. Wenn
einer von uns schwächelt, zieht der andere ihn einfach mit.“ Leichter gesagt als
getan.
Nach 1 km ging es
in Bad Orb gleich mal ca. 125 m auf 1 km hoch (die Himmelsleiter lässt grüßen;
nur etwas steiler, dafür 3,5 x so lang). Das war’s dann auch, dieser letzte Berg
hat mich geschafft. Über die 4 km abwärts lief es ja noch einigermaßen, aber in
der Ebene war es dann vorbei. Mit letzter Kraft habe ich nach 1:31:27 nicht nur
dieses Etappenziel sondern auch das Gesamtziel erreicht. Dank der mentalen
Unterstützung von Dirk habe ich die letzten 8 km noch in einem Schnitt von
5:15/km laufen können. Im Ziel hat er mir sogar noch den Vortritt gelassen mit
dem Hinweis: Genieße den Zieleinlauf, du hast es dir verdient. Danke vielmals
Dirk für deine Hilfe. Thomas war 2 Min. vor uns im Ziel, Udo haben wir leider
auf der Strecke „verloren“. Obwohl es schwer war, meine direkte Konkurrenz hatte
es offensichtlich noch schwerer, wie ich am Endergebnis erkennen
konnte.
Dies war die
bisher größte Herausforderung meines kurzen Läuferlebens, welche ich in einer
Gesamtzeit von 6:37:23 bewältigt habe. Geholfen dabei hat der „Wettergott“, denn
er schenkte uns bestes Läuferwetter. Der Lohn: Platz 16 Frauen gesamt, Platz 2
in der AK (auf fast 20 Min. ausgebaut), ein Finisher-Shirt und eine große
BGL-Medaille.
Ich bin stolz
darauf, es geschafft zu haben. Ein Etappenlauf ist schwieriger als ein Marathon,
weil man sich jedes Mal, trotz der schmerzenden Glieder, neu motivieren muss und
die gesamte Strecke im Wettkampftempo gelaufen wird.
Auch mein
Lauffreund hat die Strecke mit Bravur gemeistert. Von Etappe zu Etappe hat er
sich in der Rangliste vorgearbeitet. Auf der 5. Etappe konnte er noch einmal
sagenhafte 2:30 Min. auf den vor ihm platzierten gutmachen und hat sich auf
Platz 22 in der Gesamtwertung vorgeschoben und es in seiner AK noch auf’s
Treppchen geschafft. Mit einer Endzeit von 5:18:23 hat er ein Superergebnis
erreicht. Ich habe mich sehr mit ihm gefreut. Immerhin war es für uns beide der
erste Brüder-Grimm-Lauf und wenn man diesen gleich so erfolgreich zu beendet
darf man sich auch richtig freuen.
Ob ich im
nächsten Jahr den BGL wieder laufen werde? Ich glaube, das entscheide ich, wenn
mir nichts mehr weh tut. Nun freue ich mich erstmal auf eine 4-wöchige
Regenerationspause.
"Frauenpower" im Trainingsurlaub"
Lauftraining
vom 13. bis 27. April 2005 in Belek - Türkei ein Bericht von Sabine Renk und
Monika Hilkert-Hübner
Der „Lauf-Guru“ Peter Greif rief zum Lauf-Urlaub und diesem Ruf folgten Erika, Monika, Sabine und 87 weitere Läuferinnen und Läufer aus dem ganzen Bundesland.
Am 13. März 2005, pünktlich um 19.15 Uhr hob der
Flieger in Frankfurt Richtung Antalya ab. Mit Zeitverschiebung erreichten wir
endlich gegen 1:30 Uhr nachts unser Hotel. Kein Grund, nicht zum 1. Morgentraining um 7:30 Uhr anzutreten. Oh,
welche Überraschung – ca. 70 weitere Läufer hatten sich ebenfalls
eingefunden.
Los ging’s mit dynamischen Stabis, Kraft-,
Dehnungs- und Koordinationsübungen und einem 7-10 km langen regenerativen
Dauerlauf, das alles auf nüchternen Magen. Das erste Frühstück war damit auch
wohlverdient. Unser Hotel “Pine Beach Club“, das zwar noch etwas im Aufbau war,
entschädigte uns mit All inclusive - Frühstück, Mittagessen, Abendessen und
Mitternachtsbuffet -. Der Wetterfrosch schenkte uns dazu noch 2 Wochen über 25 º
C und einen strahlend blauen Himmel. Was wollen wir mehr!!!???
In der lockeren Vorstellungsrunde erfuhren wir, dass wir das „große Glück“ hatten, fast ausschließlich mit „Cracks“ trainieren zu dürfen. Über 50 % der anwesenden Läufer liefen die 10 km in 31 - 40 Minuten, den Marathon weit unter 3:00 Stunden oder kratzten zumindest an der 3:00-Stundengrenze. Aber wie Peter Greif trocken feststellte, die mittelmäßigen Läufer sind gerade die Richtigen, denen er noch etwas beibringen könne und wir wollen ja besser werden, also keine Hemmungen.
Der Trainingsplan sah ein tägliches lockeres Morgentraining (7:30) von 5-10 km vor und abends (16:30) jeweils eine Tempoeinheit zwischen 10 und 15 km mit ein- und auslaufen, sowie 2 extensive Dauerläufe von 35 km mit Endbeschleunigung. Ruhetage waren hier ein Fremdwort. Tolle Aussichten. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir bereits an unsere schmerzenden Knochen und Muskeln. Auf WAS hatten wir uns da eingelassen?
Montagabend wurden gleich mal die „Fronten“ geklärt: 3 x 4000 m mit 2000 m Trabpause – so schnell wie möglich. Puh, was ne’ Anstrengung. Mit Wehmut dachten wir an unseren Lauftreff und immer schön langsam dahinjoggen.
Schnell ergab sich das Motto dieses Trainingslagers:
"Laufen – Buffet – Liegestuhl – Buffet – Laufen – Buffet – Schlafen."
Aber auch das Miteinander kam dabei nicht zu kurz, es gab immer etwas zu kommunizieren und beim Laufen wurden rege Erfahrungen ausgetauscht und Tipps gegeben, denn wir hatten alle das gleiche Ziel: trainieren und schneller werden.
Bei Monika hatte sich dies am 2. Tag bereits erledigt – sie fiel im Pinienwald über eine Wurzel und renkte sich die linke Schulter aus. Ein 3-stündiger, abenteuerlicher Gang ins „Medical Center Belek“ begann, der mit einer wieder eingerenkten Schulter und einer saftigen Rechnung endete. Gott-sei-Dank war nichts gebrochen und an den letzten drei Trainingseinheiten konnte sie bereits wieder teilnehmen. Immerhin den letzten gemeinsamen langen Lauf von 35 km mit fast 800 Höhenmetern hat sie noch bewältigt, davor haben wir den Hut gezogen.
Erika war von uns dreien die Fleißigste – fast keine Trainingseinheit hat sie ausgelassen - und sich dementsprechend verbessert. Wir sind uns sicher, sie wird ihren ersten Marathon am 24.04.05 in Hamburg unter 4:00 Stunden laufen.
Aber nicht nur Laufen, auch Vorträge und andere Veranstaltungen standen auf dem Programm, z. B. die Fettmessung mit der Fettzange, die zum Ergebnis führte, dass wir alle noch einige Kilo abnehmen „dürfen“, sowie Ernährungs- und Gesundheitstipps und ein lebendiger Vortrag von Peter Greif, über das „richtige Marathontraining“.
Wir waren aber auch im Urlaub und damit kommt der angenehme Teil der Reise: Suchte man uns, musste man nur nach der größten Runde im Speisesaal oder am Pool Ausschau halten. Wir hatten beim Essen immer einen Tisch in der Sonne und viele nette Leute um uns herum.Gerne wurde auch mal ein Bier oder Wein getrunken, den leckeren Süßspeisen am Buffet konnten wir selten widerstehen (von wegen abnehmen!!) oder es wurde auch mal später, immerhin war die Disco im Hause. Dort konnten wir bei Techno-Musik unsere Muskulatur prima lockern.
Wir Mädels von der TuS-Hornau haben uns prima verstanden, viel trainiert, viel gelacht und Spaß gehabt. Wir wurden – für unsere Verhältnisse – zu „Kilometerfressern“, haben trotzdem unsere gute Stimmung und Laune nie verloren. Nach 2 Wochen kamen wir müde, abgekämpft, aber auch ein wenig stolz und glücklich wieder zurück nach Hause.
Berlin, Hamburg - wir kommen!
All das kann uns nicht davon abhalten über eine
Wiederholung des Trainings-(Schleif)-Greif-Lagers
nachzudenken.
Winterbiwak 22. / 23.1.2005 ein Bericht von Hans Georg Fitterer
Nach intensiver Wetter Beobachtung wo der Winter sich versteckt, haben wir ihn an der Billtalhöhe entdeckt. Unser Weg führte uns jetzt im guten Schnee zum Glaskopf wo wir 4 Zelte aufbauten, bevor es langsam dunkel wurde. Nachdem das Lager eingerichtet war gingen wir zur Tenohütte um unsere Kocher zum glühen zu bringen, und die mit gebrachten Getränke nicht einfrieren zu lassen. Was die acht Teilnehmer nicht im Rucksack hatten holte Willy Segner von seinem Pick Up,
den er vorsorglich bei der Hütte abgestellt hatte und ruck zuck lief alles wie im guten Hotel. Im Namen aller Teilnehmer möchte ich Willy noch mal unseren Dank aussprechen. Nach einer ruhigen Nacht sind wir gegen 9.40 Uhr zum Fuchstanz gewandert um uns mit einem Brunch zu stärken bevor wir wieder zum Reis zurückkehrten. Wir wurden beim Auf und Abstieg von vielen Leuten angesprochen die unbedingt wissen wollten wo wir herkommen und wo wir hin wollen. Mit unseren großen Rucksäcken in der Region zu dieser Zeit waren wir scheinbar eine besonders exotische Reisegruppe.
Bilder zum Bericht wie immer
hier
Herausforderung Nordic-Walking Marathon ein Bericht von Harald Horvath
Wir fünf von der Abteilung Tus Hornau-Langlauf stellten uns die Aufgabe des Erlebens, wenn man einen Marathon mit Nordic Stöcken geht.
Deshalb meldeten wir uns beim 1. Weidatal Nordic
Walking Marathon im thüringischen Weißendorf/Zeulenroda an. Es wurde — da uns
bis dahin jede Erfahrung fehlte — im vorein heftig diskutiert, in welcher Zeit
und mit welchem Training man das bewältigen könnte. Wir waren fleißig — jeder
auf seine Art — und wie man sieht: es hat sich gelohnt, alle waren Happy und um
viele Erfahrungen reicher zurückgekommen.
Zu dem hervorragenden Bericht des Nordic Walking Kollegen
Horst-G. Robbers aus Bad Neuenahr-Ahrweiler im www.walkingportal.de
möchte ich nur noch hinzufügen, dass wir uns noch daran gewöhnen müssen im
Rahmen von auch normalen Marathon-Läufern diese Sportart auszuüben. Wir waren
vorerst der Meinung überwiegend Nordic-Walking Geher anzutreffen, mussten aber
auch einsehen, dass sich eine reine NW-Veranstaltung bei dem dazugehörenden
Aufwand auch kaum lohnen kann.
Der Zeitaufwand ist bei min. 5-6 Stunden
doch sehr hoch, um auch die Zuschauer noch zu begeistern, besonders wenn wie an
diesem Tage auch noch das Wetter nicht mitgespielt hat. Noch eine Feststellung
konnten wir treffen denn es waren eine hohe Zahl männlicher Teilnehmer, was wir
in unserer Region weniger haben; hier wird diese Sportart meist von Frauen
ausgeführt. Die Gründe das es so ist, sind viele. Ausreden ect. obwohl es für
einige gesünder und besser wäre als weiterhin zu joggen oder laufen. Wir werden
weiterhin mit Spass bei der Sache bleiben und auch noch sicher den einen oder
anderen Marathon mitgehen, um festzustellen, ob man — wie ich gesehen habe — bis
ins hohe Alter noch sehr gute Zeiten gehen kann. Der große Vorteil ist auch: man
hat unterwegs viel Zeit sich mit Teilnehmern zu unterhalten und neue
Freundschaften zu knüpfen wie hier mit Horst-G. Robbers.
Dies war das Motto der Läufer, die sich am Samstag, 24.04.2004, entschlossen hatten, in Wiesbaden - Naurod an den Start der 21,1 bzw. 10 km zu gehen.
Bei optimalem Laufwetter starteten Hannelore, Walter und Marko von insgesamt 330 Läufern um 14:30 Uhr zum Halbmarathon. Am Straßenrand wurden sie von Angelika, Conny und mir natürlich angefeuert und mit viel Erfolg auf den Weg geschickt.
Dann wurde es aber auch für uns Zeit: schnell noch mal zur Toilette, warmlaufen und dann ging`s auch schon los. 15:00 Uhr fiel der Startschuß für die 10 km-Läufer (260 gingen hier an den Start) und die liefen dann auch gleich richtig flott los.
Wer Naurod kennt weiß, wie anspruchsvoll und anstrengend diese Strecke ist. Immerhin geht es die ersten 5 km nur bergauf – und wie. Die 10 km-Strecke wurde wieder mal verändert, so daß wir bei km 5 leider nicht sagen konnten: nun geht es nur noch bergab – nein, es ging zwischendurch immer wieder bergauf. Eine sehr schweißtreibende und anstrengende Laufstrecke. Trotzdem, wir drei Frauen sind alle unter 1 Stunde ins Ziel gekommen und haben uns bei einem Erdinger Weißbier alkoholfrei sehr schnell gut regeneriert. (Angelika 57:01, Conny 57:54 und Sabine mit 46:46.
Dies war auch wichtig, denn wir mußten ja unsere Halbmarathonies auf dem Endsport anfeuern. Der Erste war, wie nicht anders zu erwarten, Marko in einer Superzeit von 1:35:12 lief er als 1. der M60 dieses Wettbewerbs durchs Ziel. Als Belohnung gab es direkt ein Bier von Sabine und darum wurde er von vielen anderen Teilnehmern beneidet. Aber auch Hannelore und Walter waren sehr gut unterwegs. Beide haben mit 1:57:54 diesen schweren Halbmarathon bewältigt. Wir haben uns mit ihnen gefreut und selbstverständlich herzlich gratuliert.
Nach der wohlverdienten Dusche, haben wir uns alle zu Kaffee und Kuchen zur Siegerehrung getroffen. Und siehe da, wir konnten es selbst kaum glauben:
Die Läufer der TuS Hornau, 6 an der Zahl, waren in ihren Altersklassen (ab W 50 bis M 65) 5 mal unter den ersten Dreien, so daß wir am Ende 5 Pokale auf unserem Tisch stehen hatten. Könnt ihr Euch vorstellen, wie viele bewundernde, erstaunte, manchmal etwas beneidenswerte Blicke wir geerntet haben? Ich denke, wir "Alten" von der TuS Hornau haben dem Verein alle Ehre gemacht und im nächsten Jahr wird sich sicher auch Conny einen Pokal erlaufen. Da bin ich mir ganz sicher. Aber natürlich wäre es schön, wenn sich noch mehr unserer jüngeren Läufer entschließen könnten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Vielleicht haben wir dann im nächsten Jahr noch mehr Sieger und Pokale zu feiern.
28. Nikolaus-Wandertag am 07.12.2003 (ein Bericht von Harald Horvath)
Die Mitglieder des Vorstandes und teilweise auch ihre Frauen haben sich auch dieses Jahr wieder zur Verfügung gestellt um diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen.
Vorab war schon eine Menge an Organisation gefragt, sei es die Strecke zu beschildern, Erlaubnisse beim Förster und der Stadtverwaltung einzuholen, Startgelder zu kassieren, Festzeltgarnituren und Zelte aufzubauen sowie am Sonntag (um 06.30 Uhr waren schon die ersten unterwegs) Speisen und Getränke zuzubereiten und zu verkaufen. Einen herzlichen Dank an alle Helfer!
Auf unsere Einladung hin kamen sie von Nah und Fern, die kleinen und die grossen Wanderer, Walker und Läufer auf der Suche nach dem Nikolaus an diesem klirrend kalten aber sehr sonnigen Tag. Rund 185 Erwachsene und 75 Kinder - so viele wie noch nie - beteiligten sich an der 10 km langen Schleife in den Wäldern rund um den Rettershof, wo auch schon nach drei Kilometern der erste Verpflegungsposten einen kleinen wärmenden Schnaps servierte.
Der Nikolaus erwartete das Fussvolk
dann nach sechs Kilometern. Heinrich Ruckelshausen, der als Nikolaus schon das
25. Mal für uns in das rote Gewand schlüpfte ließ die Kinder über die Rute
springen und belohnte sie dann mit einem Beutelchen Zuckerwerk aus seinem
grossen Sack. Die
Erwachsenen stärkten sich derweil an dem kroatischen Eintopf, den Würstchen
sowie den Schmalzbroten und mit einem Glas Glühwein.
So gestärkt war der
Rückweg von vier Kilometern keine Herausforderung mehr und man hatte einmal mehr
einen wunderschönen Tag mit Familie im Wald verbracht.
Den ausgelobten
Wanderpokal für die grösste Gruppe, der 2002 noch nach Dietzenbach-Steinberg
entführt wurde, blieb dank der Tischtennisabteilung der TuS Hornau in Kelkheim.
Weiterhin sei noch angemerkt das dieser Lauf zur Winterlaufserie des TV Lorsbach
zählte, bei der man sich die 100 km zum Ziel gesetzt hat.
Laufausflug zum Wolfgangsee
(Österreich) vom 17.10. - 19.10.2003
(ein Bericht von Harald
Horvath)
Mit 17 Personen war die Laufabteilung der TuS Hornau vom 17.10.
bis 19.10.03 am Wolfgangsee um an dem jährlich stattfindenden "Internationalen
Lauf rund um den Wolfgangsee" teilzunehmen. Eine Neuerung gab es in diesem Jahr,
es wurde zusätzlich zum traditionellen 27 km-Lauf auch ein 10 km-Lauf angeboten,
so dass auch die nicht so ambitionierten LäuferInnen zu ihrem Lauferlebnis
kamen.
Wie nicht anders zu erwarten, verbrachten wir das Wochenende bei
herrlichem Wetter und führten zwei Ausflüge nach Bad Ischl und Hallstadt durch.
Hierbei sei festgestellt, dass ein von Bruno Stecher organisierter Ausflug eine
Menge an Abwechslung bietet. Ob Wandern, Walking oder einfach nur einige schöne
Spaziergänge es war für jeden was dabei. Die Abende liessen wir in geselliger
Runde ausklingen und ich und eventuell auch einige andere fühlten sich wieder
einmal richtig wohl! Zu den sportlichen Leistungen sei noch hinzuzufügen, dass
die 27km-Strecke im Nordic-Walking von Helga Stecher, Helga Gutjahr, Dr. Gerhard
Wild und Heide Wild absolviert wurde.
Der Berlin - Marathon begann bereits im Dezember 2002 mit meiner Anmeldung.
Die Vorbereitung war „heiß“ und entsprechend anstrengend. Der Jahrhundertsommer 2003 ließen die „langen Läufe“ zu einer großen Strapaze werden. Mit Petra und Peter fand ich Mitläufer und die notwendige Unterstützung bei diesen Trainingseinheiten. Die anderen Strecken habe ich im Lauftreff oder oft auch allein absolviert. Ich blieb gesund und Anfang September habe ich mir dann eine Bahnfahrkarte und ein Hotelzimmer gebucht – Berlin ich komme.
Freitag, den 26.09.03 fuhr ich dann mit dem ICE nach Berlin. Am Samstag bekam ich einen kleinen Vorgeschmack auf das, was mich und alle anderen Marathoni erwartete. Auf dem Messegelände musste ich mir meine Startnummer abholen. Oh, Schreck – viele tausend andere Läufer waren auch schon da und so brauchte ich sehr viel Geduld und gute Nerven. Warum die wohl die Startnummer nicht gleich mitschicken fragte ich mich. Die Antwort bekam ich ziemlich schnell: die Marathonmesse sollte und musste sich rentieren. Nun gut, nach erstaunlich kurzer Zeit hatte ich meine Startnummer und eine Riesenüberraschung. Denn es gab eine sogenannte „Chipkontrolle“, doch meinen Chip hatte ich bereits am Schuh befestigt und der stand im Hotel. Also auf zum Troubledesk. „Ja, liebe Sabine, entweder du gehst zurück und holst ihn oder du läufst morgen mit und weißt nicht, ob dein Chip funktioniert“ war die Aussage der netten jungen Leute am Schalter. Kurz habe ich überlegt und mich dann entschlossen, nicht noch einmal in den Menschauflauf zurückzukommen, sondern das Risiko einzugehen und nicht in die Wertung zu kommen – ich laufe ja für mich, nicht für die Listen. Auf meine Uhr kann ich mich verlassen. Stattdessen habe ich eine große Stadtrundfahrt gemacht und mir das neue Berlin angesehen. Eine gute Entscheidung, denn Berlin hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Abends gab`s beim Italiener leckere Nudeln und um 22 Uhr lag ich schon im Bett.
Sonntagmorgen, der große Tag! Um 6 Uhr war Wecken. Nach einem kleinen Frühstück ging es (endlich) los. Oh weh – schon um 7 Uhr war die U-Bahn überfüllt und alles ging nur in Schlangen und sehr langsam voran. Am Potsdamer Platz mussten wir aussteigen und nach ca. 15 Min. herumirren fanden wir den Startbereich vor dem Reichstag. Die gesamte Gegend war kaum wieder zu erkennen. Auf dem „heiligen Rasen“ vor dem Reichstag standen 100erte Dixi - Klos, ca. 30.000 Menschen liefen herum, suchten irgendwen oder irgendwas oder machten sich warm und 100 LKWs standen dort, um unsere Kleiderbeutel aufzunehmen.
Die Organisation war perfekt – nur ging alles eben immer nur in der Kolonne. Inzwischen hatte sich das Wetter gemausert, ideal für einen 42,2 km-Lauf braucht.
Nachdem wir – wieder in einer Schlange – uns zum Startpunkt vorgearbeitet hatten, fiel pünktlich um 9 Uhr der Startschuss. Über die breite Straße des 17. Juni ging es die ersten 2 Kilometer erstaunlich schnell voran. Nach ca. 2,5 km führten die Veranstalter dann alle Läufer zusammen und es wurde sehr sehr eng. 35.000 Läufer bewegten sich durch Berlins Straßen und schon sehr früh am Morgen standen überall am Straßenrand Fans, die die Läufer anfeuerten. Die Strecke führte durch Ost- und West-Berlin an allen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei: Ob am Alexanderplatz mit Fernsehturm, Gendarmenmarkt, Palast der Republik, Berliner Dom oder Schöneberger Rathaus. Bei Kilometer 27, am sogenannten „Wilden Eber“ war der Teufel los. Dort standen sicher 100.000 Menschen und feierten ein Marathon-Volksfest. Für uns Läufer ein kostenloses Dopingmittel. Ach ja, eng wurde es immer an den Kontrollpunkten die gleichzeitig Verpflegungsstellen waren.
Bei Kilometer 32 ging es auf den Kurfürstendamm, vergleichbar wegen der langen Graden mit der Mainzer Landstraße in Frankfurt; nur dort stehen Menschenmassen und feuern die Läufer an. An der Gedächtniskirche wieder eine Riesenfete, so dass ich keinen großen „Einbruch“ bemerkte. Ich spürte allerdings mein linkes Knie, dabei lag ich so gut in der Zeit. Hoffentlich geht das gut, dachte ich mir und versuchte mich abzulenken. Es klappte, Gott sei Dank, ich fühlte mich noch immer gut.
Kilometer 40, der letzte Kontroll- und Verpflegungspunkt. Nur noch 2,2 km und dann ist es geschafft. Dort führt die Strecke auf die Straße „Unter den Linden“ und ich kann es nicht glauben: Rechts und links Absperrungen bezogen mit Planen. Dahinter in 5er Reihen Zuschauer, die uns schon hier beglückwünschen und anfeuern. Und was taucht vor uns auf? Das Brandenburger Tor. Man läuft also die letzten 2 Kilometer immer darauf zu – es wirkt wie ein Magnet. „Nur noch dort durch und dann ist es geschafft“ kaum zu glauben.
Nach 3.51 Std. laufe ich über die Ziellinie und bin stolz es (endlich) unter 4 Stunden geschafft zu haben. Die Schinderei bei der Hitze hat sich gelohnt. Besonders habe ich mich gefreut, dass Marko mich im Ziel empfangen hat. Auch er hat seinen Lauf problemlos in tollen 3.15 Std. absolviert.
Wer einmal einen richtig großen und wunderschönen Marathon laufen und genießen will, sollte nach Berlin fahren, es ist einfach großartig.
Nordic-Walking und was bringt
es?
Ich möchte hier
keine Hymne auf diese Sportart singen, sondern nur meine eigenen Erfahrungen
weitergeben - vielleicht hilft sie auch jemand
anderes.
Als sehr aktiver
Läufer, über 20 Marathons und einige Ultramarathons, erwischte mich ein Tief in
der Läuferkarriere. Es begann mit einem Ermüdungsbruch, der mich ca. ein halbes
Jahr pausieren ließ. Der Wiederbeginn im Frühjahr ist eine schwere Aufgabe aber
er gelang. Mein Laufpensum war bis Mai schon wieder ganz ordentlich. Ohne schon
wieder Wettkampfstärke erreicht zu haben erwischte mich der zweite Schlag mit
einem Bandscheibenvorfall und ich war zum zweiten Mal gezwungen zu pausieren.
Da Aufgeben nicht
meine Stärke ist wurde nach der stärksten Schmerzbekämpfung mit speziell
geeigneter Gymnastik der Wiedereinstieg in Angriff genommen.
Aber wie? Es war
gerade eine neue Sportart auch bei uns angekommen NORDIC-WALKING. Ich dachte mir
Probieren schadet nichts, da ich auch noch nicht wieder voll auftreten konnte.
Es waren vorerst unsere Frauen, die sich in dieser Sportart betätigten. Durch
das Engagement der Frau unseres Sportlichen Leiters wurde die Sache ernst, man
begann das N-Walking in den Übungsplan mit
einzubauen.
Wie man sich
schon denken kann war ich wieder ein fleißiger Trainierer. Begonnen hatte ich
mit normalen Trekkingstöcken, weil ich mir nicht sicher war ob ich das lange
mitmachen werde. Nach einigen Übungsstunden die mittlerweile auch schon mal über
2-3 Stunden gingen, stellte ich fest das tut dir gut!!!! Was war der Erfolg -
meine Rückenschmerzen wurden auf ein Minimum reduziert ich stellte eine schnelle
Leistungssteigerung fest und bin kurz davor wieder mein Lauftraining
aufzunehmen. Jetzt bin ich soweit das ich mir professionelle Nordic Stöcke
zugelegt habe, da ich sicher bin diese Sportart mit in mein Trainingsprogramm
einzubauen.
Meine Erkenntnis
aus dieser Erfahrung von wegen nichts geht mehr, es muss heißen es geht immer
irgend etwas. Packt es nur an!!!
Euer Harald
An der Watzmann Ostwand das Limit gesucht und
gefunden!
(ein Reisebericht von H.G.Fitterer)
Nach langer intensiver Vorbereitung
haben am 18.8.03 Andreas Conrad und Hans Georg Fitterer bei Berchtesgaden das
Schiff bestiegen welches sie über den Königsee nach St. Bartholomä dem
Ausgangspunkt der Bergtour Watzmann Ostwand brachte. Hier hat der DAV in einer
alten Fischerhütte ein Nachtlager für Ostwand-Begeher eingerichtet.
Wir
wollten es einfach wissen, ob wir ihr gewachsen sind der legendären Ostwand, mit
einer Wandhöhe von 1800 Metern die höchste Felswand in den Ostalpen. Es war
meine erste Tour in der ich ein Scheitern der Aktion überhaupt von Anfang an in
Erwägung zog, stehen doch in der Statistik der Ostwand allein 96 Todesfälle, von
den erfolgreichen Rettungseinsätzen der Bergwacht nicht zu reden.
Um 4:50 Uhr sind wir auf einer Höhe von 605 m
aufgebrochen zum 2712 m hohen Gipfel, nach gut einer Stunde kamen wir am Wandfuß
bei 900 m an und es begann der Aufstieg, im Anfang noch seilfrei später
überwiegend am Kurzseil in einigen Stellen aber auch unter Ausnutzung der vollen
50 m Bergseil. Bekannt war uns die Tatsache das die Orientierung in der Wand das
größere Problem darstellt als die eigentliche Kletterei. Bekannt ist uns auch
allen das dieser Sommer alle Trockenheitsrekorde bricht, was auch unser größtes
Problem wurde. In der Führer Literatur gibt es viele Hinweise "Hier immer
Wasser" in der gesamten Wand fanden wir eine Felsabtropfkante an der wir Wasser
tropfenweise in unsere Flaschen nachfüllen konnten. Glück hatten wir, als uns
das bekannte Risiko Steinschlag wortwörtlich hautnah vorgeführt wurde. Ein Stein
vom Modell Schuhkarton kam mir entgegen, fegte am rechten Knie vorbei und nahm
ein Stück Haut mit in die Tiefe. Um 18:42 Uhr standen wir auf dem Gipfel,
eigentlich zu spät, denn nun mussten wir über den unangenehmen Südgrat
absteigen, bei hereinbrechender Dunkelheit in schwierigem Gelände im Schein der
Stirnlampe, und total ausgetrocknet erreichten wir fix und fertig nach über 18
Stunden ohne Pause um 23:40 Uhr die Wimbachgrieshütte.
Eine herrliche Tour, aber nicht für viel Geld möchte ich sie so noch einmal wiederholen. 3492 Höhenmeter an einem Tag, liebend gerne wäre ich in der Dunkelheit nach 15 Stunden in einen Besenwagen gestiegen, aber diese Tour war keine Sportveranstaltung.
"Fahrt ins Blaue" Jahresausflug der Abteilung Langlauf am 05.07. und 06.07.2003
Zuerst einmal Danke an Marco und sein Team. Sie haben wieder einmal alles bestens organisiert, sogar das über beide Tage herrliche Wetter!
Am Samstag in aller Frühe um 07.00 Uhr holte uns ( 34 Personen ) ein Bus der Fa. Diehl ab und wir fuhren Richtung Freiburg im Breisgau ab, dass wir nach einer Frühstücksrast gegen Mittag erreichten.
Der erste Teil unseres Ausfluges begann mit einer geführten Stadtbesichtigung von Freiburg wobei wir uns über Geschichte und Bauwerke rund ums Freiburger Münster informieren konnten. Anschliessend besuchten wir das nahe gelegene Schauinsland von wo aus wir einen herrlichen Rundblick genießen durften. Nach dem "Check in" ins Novotel und einer kurzen Ruhepause war schon das Abendbuffet angesagt.
Den Tag haben wir mit dem Besuch einer Brauerei und dem hiesigen Weinfest ausklingen lassen.
Der zweite Tag brachte noch weitere Höhepunkte. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Colmar / Elsaß um uns die wunderschöne Altstadt anzuschauen und nach einigen schönen Stunden dort, traten wir die Heimreise an. Eine Unterbrechung wurde noch fällig. In Impflingen (Pfalz) wurden wir unvorhergesehen in einer Straußwirtschaft aufgehalten.
Dank der umsichtigen Fahrweise unseres Busfahrers waren wir gegen 20.00 Uhr wieder zuhause.
Wie schön es wirklich war kann man
nicht beschreiben, man muss dabei gewesen sein.
Bis zum nächsten
Mal.
Euer Harald
Bilder zum Ausflug gibt es hier
1. Weiltalweg-Landschaftsmarathon am 27.04.2003 von Schmitten-Arnoldshain nach Weilburg
Der "Lauf-Aktuell" Schreiber berichtet als Laufbetreuer:
Zum Start des Marathons war es noch recht Sonnig, was sich allerdings noch einige Male während des Laufes änderte (typisches Aprilwetter). Die Temperaturen schwankten zwischen 10° und 16° Celsius.
Unsere Begleitfahrzeuge fuhren nach dem Start in Richtung Weilburg, was sich allerdings teilweise recht schwierig gestaltete, da die Strassen mehrfach von den Marathonteilnehmern mitbenutzt werden mussten. Zum Glück konnten wir unsere Fahrzeuge in der Nähe des Zieles abstellen um unseren Läufern entgegenzulaufen.
Bei Kilometer 30 bzw. 35 erwarteten wir unsere Läufer, die gut vorbereitet in den Wettkampf gingen. Es ist schon ein besonderes Erlebnis seine Laufkameraden an einem so entscheidenden Kilometerpunkt anzufeuern und Beifall zu geben. Aber wie nicht anders zu erwarten, sahen alle unsere Läufer noch hervorragend aus, so dass man sich um sie keine Sorgen machen musste. Hierbei sei besonders unser neuer sportlicher Leiter Uwe Martin erwähnt, der als 26. unter 804 Läufern ins Ziel einlief sowie unser neuer Schriftführer Uwe Wagner, der zu meiner Überraschung seinen ersten Marathon mit einer Zeit unter vier Stunden absolvierte.
Es sei noch anzumerken, dass eine grosse Strecke von zwei Wanderinnen (Bravo, den beiden Helga`s) zurückgelegt wurde.
Euer Harald